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Auswahlkriterien

Kriterien für die Wahl eines ökologischen Stromanbieters

  • Keine Verbindungen des Stromanbieters zu Atomkraftwerksbetreibern: Atomstromproduzenten haben häufig auch 'Öko'-Angebote (z.B. ProKlimaStrom (RWE), E.on Aquapower, Vattenfall Natur Privatstrom usw.) oder gründen Tarnfirmen (z.B. NaturEnergie/EnBW). Bei diesen Angeboten wird im allgemeinen sowieso produzierter Strom aus Nicht-Atomquellen anders deklariert und separat verkauft. Am eigentlichen Strommix des Anbieters ändert das nichts. Ganz im Gegenteil: Wenn ein solcher Anbieter seinen "Öko-"strom teuer an Sie verkaufen kann, kann er im Gegenzug seinen Atomstrom enthaltenden Rest an Leute, die keinen Wert auf "Öko" legen um so billiger verkaufen. Sie würden also ungewollt Atomstrom subventionieren!
  • Selbstverpflichtung des Anbieters über seinen Vertrag, einen Teil des Strompreises in neu errichtete Anlagen zu investieren. Nur so kann der Anteil von Ökostrom wachsen.
  • Zeitgleiche Produktion des Stroms: Nur bei zeitgleicher Erzeugung ist gewährleistet, dass ausschließlich Ökostrom geliefert wird. Mengengleiche Erzeugung heißt dagegen nur, dass gemittelt über das Jahr soviel Strom eingespeist wie verkauft wird. Die eigentliche Versorgungssicherheit (dass also immer dann, wenn Strom gebraucht wird, auch welcher da ist) wird dann weiterhin vom Netzbetreiber vor Ort gewährleistet - eventuell auch mit Atomstrom.
  • Aus welchen Energiequellen stammt der Strom? Nur aus regenerativen Quellen (Wind, Wasser, Sonne, Biomasse) oder bis max. 30% aus Blockheizkraftwerken (fossile Energieträger, allerdings wird neben Strom auch Wärme erzeugt und der Brennstoff damit optimal ausgenutzt).
  • Datentransparenz: Daten über Stromlieferung, Stromgewinnung und Investitionen in Neuanlagen müssen einsehbar sein.

Kurze Antworten auf oft gestellte Fragen

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