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Argumente

für den sofortigen Atomausstieg

  • Schon beim Abbau und der Aufbereitung von Uranerz werden große Mengen radioaktiver Substanzen frei. Die Menschen in diesen Gebieten leiden häufig an Krebs und anderen strahlenbedingten Krankheiten, oder sie kommen mit Behinderungen zur Welt.
  • Jedes laufende Atomkraftwerk kann jederzeit zu einem neuen Tschernobyl werden. Es gibt keine absolut sichere Technik. Die Katastrophe von Tschernobyl und ihre Folgen (Ukraine/1986) und der beinahe GAU von Harrisburg (USA/1979) sind Mahnung genug.
  • Der in Atomkraftwerken entstehende Müll stellt für hunderttausende von Jahren ein unberechenbares Risiko dar. Es gibt keinen Ort auf der Erde, wo er sicher gelagert werden kann.
  • Auch die Wiederaufarbeitung stellt keine Lösung des Atommüllproblems dar. Bei diesem Verfahren werden radioaktive Stoffe an die Umgebung der Anlagen abgegeben, und im Prozess der Wiederaufarbeitung wird die Menge des zu lagernden radioaktiven Mülls noch um ein Mehrfaches vergrößert.
  • Beim Abbau und Transport des Urans, bei der Herstellung der Brennelemente, beim Transport frischer und abgebrannter Brennelemente und beim Bau der Reaktorkuppeln und Kühltürme werden große Mengen an Kohlendioxid freigesetzt. Die Umweltbilanz sieht düster aus.
  • Anders, als von der Atomlobby suggeriert, löst die Atomkraft nicht das Energieproblem: Die Vorräte an verwertbarem Uran reichen nur noch ca. 40 Jahre und gehen somit noch vor den fossilen Brennstoffen zur Neige. - Mehr
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